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Altitude Dream
So funktioniert es

Klüger in der Höhe: so funktioniert ein Höhenzelt

Ein Höhenzelt bringt die dünne Bergluft in dein Schlafzimmer. Du schläfst in sauerstoffärmerer Luft, dein Körper passt sich an, und tagsüber lebst und trainierst du auf Meereshöhe.

Was ist ein Höhenzelt?

Bergluft ohne Berg

Ein Höhengenerator filtert einen Teil des Sauerstoffs aus der Luft und bläst sauerstoffarme Luft in das Zelt über deinem Bett. Der Luftdruck bleibt normal; nur der Sauerstoffanteil sinkt (normobare Hypoxie). So simulierst du Höhen bis 6.400 Meter.

Live high, train low

In der Höhe schlafen, auf Meereshöhe trainieren

  1. 1Du schläfst nachts auf einer eingestellten Höhe.
  2. 2Dein Körper bildet mehr EPO und rote Blutkörperchen.
  3. 3Tagsüber trainierst du mit voller Intensität auf Meereshöhe.

Vorakklimatisierung zu Hause senkt das Risiko akuter Höhenkrankheit, gezeigt in placebokontrollierter Forschung.

Die Wissenschaft

Was Höhentraining mit deinem Körper macht

Schlafen bei niedrigerem Sauerstoffgehalt (normobare Hypoxie) löst messbare Anpassungen aus. Eine Auswahl aus der Forschung:

Stärker leisten

  • Höhere aerobe Kapazität (VO₂max) und Ausdauer
  • Mehr natürliche EPO- und Erythrozytenbildung
  • Höhere Laktatschwelle, länger bei hoher Intensität

Klüger anpassen

  • Mehr Mitochondrien für effiziente Energie
  • Weniger Höhenkrankheit durch Vorakklimatisierung zu Hause
  • Kann den Fettstoffwechsel unterstützen
Sicher aufbauen

Deine SpO₂ bestimmt deine Höhe

Jeden Morgen misst du deine Sauerstoffsättigung mit dem mitgelieferten Gerät. Dieser Wert steuert deinen Aufbau.

≥ 94%Höhe erhöhen
90 bis 93%Höhe halten (optimale Anpassungszone)
≤ 89%Höhe senken

Wir liefern ein SpO₂-Messgerät mit und begleiten dich persönlich beim Aufbauplan.

Für wen

Für Sportler und Bergsteiger

Sportler nutzen das Höhenzelt für mehr Ausdauer und schnellere Erholung. Bergsteiger akklimatisieren zu Hause vor, um Höhenkrankheit zu vermeiden.

Ein Höhenzelt ist kein Medizinprodukt. Bei Vorerkrankungen (Herz, Lunge) oder Schwangerschaft zuerst mit dem Arzt sprechen. Bei Beschwerden in der Höhe immer absteigen und medizinische Hilfe suchen.

Lies unseren Haftungsausschluss zu Höhen- und Gesundheitsinformationen

Quellen

Peer-reviewte Forschung

Aussagen auf dieser Website beziehen sich auf die folgenden Studien. Wir formulieren bewusst vorsichtig: Forschung zeigt Effekte, individuelle Ergebnisse variieren.

VO₂max und Ausdauer

  1. Brugniaux JV et al. (2006). Eighteen days of "living high, training low" stimulate erythropoiesis and enhance aerobic performance in elite middle-distance runners. J Appl Physiol 100:203-211. doi:10.1152/japplphysiol.00808.2005
  2. Stray-Gundersen J, Chapman RF, Levine BD (2001). "Living high-training low" altitude training improves sea level performance in male and female elite runners. J Appl Physiol 91(3):1113-1120. doi:10.1152/jappl.2001.91.3.1113

EPO und rote Blutkörperchen

  1. Dehnert C et al. (2002). Erythropoiesis and performance after two weeks of living high and training low in well trained triathletes. Int J Sports Med 23(8):561-566. doi:10.1055/s-2002-35533

Laktatschwelle

  1. Puype J et al. (2013). Sprint interval training in hypoxia stimulates glycolytic enzyme activity. Med Sci Sports Exerc 45(11):2166-2174. doi:10.1249/MSS.0b013e31829734ae
  2. Bonetti DL, Hopkins WG, Kilding AE (2009). Sea-level exercise performance following adaptation to hypoxia: a meta-analysis. Sports Med 39(2):107-127.

Mitochondrien und Muskelanpassung

  1. Ponsot E et al. (2006). Exercise training in normobaric hypoxia in endurance runners. II. Improvement of mitochondrial properties in skeletal muscle. J Appl Physiol 100(4):1249-1257. doi:10.1152/japplphysiol.00361.2005
  2. Vogt M et al. (2001). Molecular adaptations in human skeletal muscle to endurance training under simulated hypoxic conditions. J Appl Physiol 91(1):173-182. doi:10.1152/jappl.2001.91.1.173
  3. Hoppeler H, Vogt M (2001). Muscle tissue adaptations to hypoxia. J Exp Biol 204(Pt 18):3133-3139.

Weniger Höhenkrankheit durch Vorakklimatisierung

  1. Dehnert C et al. (2014). Can patients with coronary heart disease go to high altitude? / Pre-acclimatisation reduces acute mountain sickness. Wilderness Environ Med 25:263-271.
  2. Fulco CS et al. (2011). Effectiveness of preacclimatization strategies for high-altitude exposure. Am J Physiol Regul Integr Comp Physiol 300(2):R428-436. doi:10.1152/ajpregu.00633.2010
  3. Wille M et al. (2012). Short-term intermittent hypoxia reduces the severity of acute mountain sickness. Scand J Med Sci Sports 22(5):e79-85. doi:10.1111/j.1600-0838.2012.01499.x
  4. Fulco CS, Beidleman BA, Muza SR (2013). Effectiveness of preacclimatization strategies for high-altitude exposure. Exerc Sport Sci Rev 41(1):55-63. doi:10.1097/JES.0b013e31825eaa33

Fettstoffwechsel

  1. Camacho-Cardenosa A et al. (2018). Effects of high-intensity interval training under normobaric hypoxia on cardiometabolic risk markers in overweight/obese women. Front Physiol 9:60. doi:10.3389/fphys.2018.00060
  2. Haufe S et al. (2008). Influences of normobaric hypoxia training on metabolic risk markers in human subjects. Med Sci Sports Exerc 40(11):1939-1944. doi:10.1249/MSS.0b013e31817f1988

Bereit, in der Höhe zu schlafen?

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